Ghislaine Maxwell, die verurteilte Sexualstraftäterin und ehemalige Mitarbeiterin von Jeffrey Epstein, bot an, Informationen bereitzustellen, die Donald Trump von jeglichem Fehlverhalten entlasten, im Austausch für eine Begnadigung durch den Präsidenten, so mehrere Nachrichtenquellen. Maxwell, die derzeit eine 20-jährige Haftstrafe wegen Menschenhandels und damit verbundener Anklagen verbüßt, berief sich am Montag während einer Aussage vor dem House Oversight Committee auf ihr Recht gemäß dem fünften Zusatzartikel, doch ihre Anwälte erklärten, sie würde aussagen, wenn ihr von Trump Straffreiheit gewährt würde.
Maxwells Anwälte deuteten an, dass sie bereit wäre auszusagen, dass weder Trump noch Bill Clinton sich in irgendeiner Weise im Zusammenhang mit Epstein falsch verhalten hätten, so NPR News. Trump sah sich wegen seiner dokumentierten Verbindungen zu Epstein und dem Umgang mit Dokumenten im Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen den in Ungnade gefallenen Finanzier kritischen Fragen ausgesetzt, wie Time berichtete. Trump hat stets behauptet, er habe Epsteins Privatinsel nie besucht oder sich eines Fehlverhaltens schuldig gemacht, und Maxwells Angebot könnte ihm laut ihren Anwälten die Möglichkeit geben, seinen Namen reinzuwaschen.
Die Nachricht kommt zu einer Zeit, in der Trump weiterhin eine prominente Figur auf der Weltbühne ist. Einige Beobachter haben Veränderungen in seinem Gesundheitszustand festgestellt, darunter wirre Reden, ein mysteriöser Bluterguss an seiner Hand und geschwollene Knöchel, wie Vox berichtete.
Unterdessen entwickeln sich auch andere Ereignisse in der politischen Landschaft. Ein Bundesbeamter für Einwanderung brachte in Minneapolis einen Demonstranten zu Boden, so Vox. Darüber hinaus wirft eine Interessengruppe der FCC vor, Dokumente im Zusammenhang mit dem Department of Government Efficiency (DOGE) und potenziellen Interessenkonflikten mit Elon Musk und SpaceX zurückzuhalten, wie The Verge berichtete. Die Gruppe reichte einen Antrag nach dem Freedom of Information Act ein und behauptet, die FCC habe in böser Absicht gehandelt, indem sie die Dokumentenherausgabe verzögerte und nur bereinigte Informationen lieferte, was sie dazu veranlasste, die Herausgabe von Beweismitteln und Aussagen zu beantragen.
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